Dienstag, 21. Mai 2013

Buntstahl

 Nach und nach werden es immer mehr. Ich mag die Farben der MES-Töpfe aus den 50er Jahren. Bei manchen dienen sie nur zur Dekoration, bei mir sind sie im Einsatz, wie vor 60 Jahren.
Ein großer grüner Topf in neuwertigem Zustand ist der neueste in der Familie. Mittlerweile sind MES-Töpfe leider nur noch sehr selten bezahlbar zu finden.
Quelle: Unser Haushalt in den 50er und 60er Jahren. Wartberg Verlag.
 In einem meiner Bücher sind MES-Töpfe ebenfalls vertreten, auch wenn das Bild in einem Museum aufgenommen worden ist. Hätte ich keine Mietwohnung in der der Herd gestellt wird, würde ich wohl auch auf einem ähnlichen Exemplar wie abgebildet kochen.

Viele Grüße Merle

Mittwoch, 15. Mai 2013

Lektüre

Ich hab' sie noch nicht alle durch, aber was nicht ist, kann ja noch werden!
Derzeitiger Favorit ist ein Exemplar über skandinavische Kunsthandwerk aus dem Jahr 1961. Da können heutige Bücher über skandinavisches Design nicht ganz mithalten.
Viele Grüße Merle

Mittwoch, 8. Mai 2013

Neues, altes, grünes....






 Salz- und Pfefferstreuer, gefunden beim Trödler irgendwann in der letzten Woche.
 Gisbert hält sich spätestens ab 14:00 in der Küche auf um die Sonne zu genießen und zum Glück knabbert er auch nicht mehr an Pflanzen, es hat bis dahin nur 6 Jahre gedauert!
 Der Blumenkasten vorm Fenster wurde auch mal neu bestückt, aber erst musste das Fliegengitter wieder ans Fenster sonst krabbelt alles in die Küche...
 Lange gesucht und dann spontan entdeckt, roter Klee. Entgegen der Aussage von Muddi, macht er sich hervorragend drinnen und blüht bereits.
 Für die richtige Pflanzenpflege wurde bei ebay ein Pflanzensprüher aus den 50er gefunden.
 Nach dem roten Klee fand sich noch eine weitere Sorte.
 Zu meiner großen Freude kam Post aus Holland mit ein bisschen Kitsch. Danke Kay!
 Am Sonntag war Flohmarkt und zum Glück war ich sehr früh dort, denn es wurde so voll wie selten erlebt, um 8:30 hatte ich genug. Tina von J. H. Lynch durfte mit.
  Der Walter Bosse Hase von Goebel landete auch im Rucksack.
 Auf meiner Liste der fehlenden Küchengeräte stand ein altes Nudelholz ganz weit oben, jetzt nicht mehr.
 Ich war nie Fan von Tupper, zum Auszug bekam ich von der Tuppertante und Nachbarin meiner Eltern jede Menge, die Salatschleuder ist bis heute unbenutzt und könnte langsam mal weg, der Rest ist schon nicht mehr da. 
Dafür gab es in Sozialkaufhäusern, Trödelläden und auf Flohmärkten immer mal wieder ein bisschen altes Tupper aus den 50ern, ist auch viel schöner von den Farben. Ein paar 'Becher' und Schüsseln gab es am Sonntag.
Ein Plattenalbum fand sich beim Trödler und diesmal auch für LP's und nicht für Singles...

Viele Grüße Merle

Samstag, 4. Mai 2013

Rückblick via Instagram

 *Saw Ohn Nyun einen Platz gegeben* *mich sehr, sehr über einen Fund gefreut* *die ertrödelte Lampe zum leuchten gebracht* *ein bisschen Deko zu Ostern*
 *meine Wohnung in der KIELerLEBEN* *Ausbeute eines Trödeltages* *meine Wohnung in der regionalen Tageszeitung* *Flohmarktbeute*
 *ertrödelte Schüsseln, das Shampoo im Hintergrund hat sich auf's Bild geschlichen* *große Pflanzenliebe* *eines der besten Bücher* *blöd, wenn man Sonntags an etwas schönem vorbei kommt*
 *nach Sonntag kommt zum Glück ein Montag* *Lucky Luke in Gaarden* *neue Ausgabe der Hus & Hem Retro* *den Kleiderschrank aufgeräumt, war auch nötig*
 *die 'beste' Werbung für eine Kneipe allerzeiten, ich entscheide mich für das Nutellabrötchen mit Salatblatt* *Streetart in Gaarden* *Falafel* *Gisbert*
 *mehr Streetart* *New York Cheesecake* *der Blumenkasten brauchte auch frisches Grün* *Royals gesehen*
*vorher - nachher* viel Zeit in der Sonne am Wasser verbracht* *die Sammlung alter Gartenmöbel ist eröffnet* *getrödelt, auch für Muddi, der Trödler kennt nicht nur meinen Geschmack*

Viele Grüße Merle

Samstag, 27. April 2013

Gaarden?

 Heute mal ein bisschen anders, ein bisschen Werbung für einen etwas anderen Stadtteil.
Für alle nicht wissenden, Kiel teilt sich auf in West- und Ostufer. Vereinfacht würden Bewohner des Westufers sagen gut und schlecht. Für manch' Kieler gehört das Ostufer quasi kaum zur eigentlichen Stadt, vollkommen zu Unrecht meiner Meinung nach. Es gibt ja nicht nur das Karlstal liebe Kieler und auch da ist es nicht mal ansatzweise so schlimm wie gerne behauptet wird.
 Zugegeben, Gaarden ist etwas speziell und zum Teil auch extrem, aber nirgendwo in ganz Kiel kann man wohl günstiger und gleichzeitig in den schönsten Altbauten wohnen. Für meine Miete bekomme ich auf dem Westufer wohl höchstens ein Zimmer in einer WG. Und kein Stadtteil hat bessere Namen für seine Kneipen!
 Die Kriminalitätsrate ist überdurchschnittlich hoch, aber wenn man sich die Statistiken mal genauer ansieht, ist die Gefahr selbst Opfer zu werden, dann doch sehr gering. Das größte Problem Gaardens ist wohl, dass dieser Stadtteil scheinbar vergessen wird. Ich täusche mich nicht, wenn ich denke, dass es hier wesentlich dreckiger ist als keine 500 Meter weiter, wo die Skandinavischen Fähren anlegen. 
Auf dem Westufer werden Alkoholiker und Drogenabhängige des Platzes verwiesen, in Gaarden ist das anscheinend nicht machbar, hauptsache die Touristen sehen das Elend nicht. Nur zum Wahlkampf trauen sich Politiker her.
 Man kann diesen Stadtteil aber auch wirklich gern haben, so wie ich. Es gibt zu fast jedem Land die passenden Supermärkte, nirgends ist das Fladenbrot günstiger! Die vielen Nationalitäten bringen ein Stückchen ihrer Heimat mit. Die zentrale Lage spricht auch für Gaarden, die Innenstadt ist innerhalb weniger Gehminuten erreichbar.
 Der Ausblick auf das Westufer ist auch nicht zu verachten.
 Und wer wünscht sich nicht auch die Bierstube direkt neben dem Bier Club?

 
 Blick auf den Rathausturm und die Stena Line aus Göteborg.
 Einen Wunsch hätte ich noch für Gaarden! Ein Dixi Klo im Karlstal, damit ich auf den Bus warten kann, ohne das neben mir wild gepinkelt wird, vlt. liest das hier jemand, der sich zuständig fühlt! Danke.
Viele Grüße Merle 
und nicht vergessen, der beste Trödelladen der Stadt liegt auch in Gaarden!

Donnerstag, 25. April 2013

Eine Schwäche...

  Meine Schwäche für Geschirr dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Und wenn mir dann noch eine ganze Menge schwedisches Geschirr aus den 50ern über den Weg läuft ist es komplett um mich geschehen! Auch wenn mir das Red Top Design von Rörstrand sehr gut gefällt, wird es demnächst nach Dänemark ziehen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es im zukünftigen Heim sehr gut aufgehoben sein wird. Solange es noch hier ist, erfreue ich mich weiter an meinem Fund und freue mich noch mehr auf die wundervollen Dinge, die im Gegenzug aus Dänemark nach Kiel kommen werden!
 
 Viele Grüße Merle

Montag, 22. April 2013

Ich brauche Ecken!

 Ich habe ein Problem, mir fehlen Ecken um Stehlampen unterzubringen! 'Ja ja, wenn du sonst keine Probleme hast' denken jetzt sicherlich einige. Mittlerweile sind es drei Stehlampen aus den 50er Jahren, die ich mein Eigen nennen darf, alle drei sind vom Trödler und keine hat mich mehr als 15€ gekostet. Die neueste ist ins Schlafzimmer gewandert, nachdem ich mit ein bisschen Tüddelei Strom in die Ecke bekommen habe leuchtet sie nun auch. In meinem Schlafzimmer herrscht sowieso ganz akute Steckdosennot, es gibt exakt zwei davon, in der blödesten Ecke überhaupt! Wer das damals geplant hat gehört wirklich bestraft!
Viele Grüße Merle

Donnerstag, 18. April 2013

Erfolgreich!

 Die letzten Tage habe ich einige schöne Dinge gefunden, zum Teil auf dem Flohmarkt, beim Trödler und im Sozialkaufhaus. Der Stuhl begegnete mir am Sonntag, während ich auf den Bus wartete. Im Schaufenster des Sozialkaufhauses konnte ich ihn erspähen und am Montagmorgen war es dann meiner. Zu meiner großen Freude handelt es sich um einen Original Fanett von Ilmari Tapiovaara noch mit dem Aufkleber des Herstellers Asko aus Finnland.
Beim Trödler des Vertrauens gab es diese Salz- und Pfeffermühlen von Bodum, ein Design von Richard Nissen, welcher bereits mit Jens Quistgaard zusammenarbeitete. Mich erinnern sie ein wenig an Handgranaten...
Der erste Flohmarkt in der Innenstadt brachte eine eloxierte Platte von Olden Norway hervor, welche perfekt zu meiner Sammlung von Cathrineholm passt.
Der neueste Kochtopf stammt auch vom Flohmarkt und ist die erste dänische Variante. Entworfen von Nanna Ditzel für Rafa, mit einer verblüffenden Ähnlichkeit zu den MES-Töpfen. Wer hat wohl von wem abgekupfert?

Viele Grüße Merle

Samstag, 13. April 2013

Grün zum Wochenende!

 Meine Leidenschaft für Zimmerpfanzen wird immer größer, unzählige Pflanzen stehen auf der Wunschliste, aber der Platz wird weniger! Ich orientiere mich an den klassischen Omablumen, oder wie in der Küche an skandinavischen Klassikern, wie der Pelargonie. Immer wieder entdecke ich Pelargonien in skandinavschen Wohnungen, meist ein bisschen sprackelig und fast immer in Tontöpfen oder skandinavischer Keramik, in Ermangelung an Übertöpfen aus Schweden wurden es bei mir Tontöpfe, ist auch viel günstiger.
 Immerhin ist eine Untertasse ein Stig Lindberg Design, das grenzt schon fast ein wenig an Verschwendung.
 Neue Bücher aus den 50er Jahren und frühen 60ern über Zimmerpflanzen haben auch ihren Weg zu mir gefunden! Damit könnte ich mich grad stundenlang beschäftigen (trotzdem fehlt mir ein wahrer grüner Daumen)
 Ich mag anspruchloses Grün, die Crassula im Küchenfenster ist sehr bescheiden und wächst und wächst und wächst.
 Im Wohnzimmer wurden die Fat Lava Übertöpfe nach und nach gegen 50er Jahre Töpfe getauscht, das ist allerdings garnicht so einfach, wenn man nicht mehr als 10€ pro Topf ausgeben mag. 
Mein neuester Fund ganz links stammt vom Flohmarkt am Sonntag, durch die weiße Glasur schimmert es zartrosa und mit dem Blattdekor passt er perfekt zum Rest. Meine Lieblingspflanze ist immer noch die Pilea Peperomioides, da sie so herrlich anspruchslos und pflegeleicht ist. Mittlerweile konnte ich schon zwei Ableger ziehen und jetzt zum Frühjahr treibt die Mutterpflanze überall am Stamm neu aus.

Und für die neugierigen unter euch und wer schon immer mal bewegte Bilder von mir und meiner Wohnung sehen wollte, am Donnerstag gab es einen kleinen Beitrag über mein Zuhause im TV. 
Schon ziemlich komisch sich selbst im Fernsehen zu sehen und nein ich höre normalerweise keinen deutschen Schlager aus den 50ern und ich habe auch keine Retrowohnung (der Unterschied zwischen Retro und Vintage war dann wohl doch zu schwer zu verstehen)

Viele Grüße Merle


Dienstag, 9. April 2013

Saw Ohn Nyun

 Das Original stammt aus den 30er Jahren, gemalt von Sir Gerald Kelly. Mein Print wurde in den 50er Jahren verkauft und zierte damals vielleicht schon ein schönes Wohnzimmer. Nach meiner Zigeunerin von Torino, fehlt jetzt noch das Chinese Girl, oder Miss Wong von Vladimir Tretchikoff.
Viele Grüße Merle